Etwas über mich


Ich bin eine reife, unkonventionelle Geschäftsfrau, mit eigener Firma, die viele Facetten hat.

Meine Firmendinge kann ich gut auf Xing leben, auch wenn es dazu hier auch eine Rubrik gibt, dann besitze ich noch einen Audio-Blog, aber nirgends habe ich die Möglichkeit einfach zu jedem Thema zu schreiben, was mir in den Sinn kommt.

Dafür habe ich nun diesen Blog angelegt.


Meine ICQ-Nummer:
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Crazy Wool – Bluse – Teil 2 (Schritt 7-14)

Heute kam ich endlich zum weitermachen:

Teil II

Hier nun die nächsten Arbeitsschritte:

Schritt 7.

Als Nächstes nehme ich einen der fertigen Schnitte und überziehe ihn mit einem Gitternetz, so dass ca. 5 cm große Quadrate entstehen. Dieses Teil legt man dann beiseite.
Wichtig ist, fange mit dem Gitternetz erst an, wenn Du auch bald genug Zeit zum nähen hast, denn die farbe verblasst innerhalb weniger Tage, bei Regen durch die Luftfeuchtigkeit noch schneller.

Gitternetz einzeichnen

Gitternetz einzeichnen

Schritt 8.

Nun wird das zugeschnitte Vlies ohne Gitter glatt ausgelegt und mit einem Sprühzeitkleber eingesprüht.
Nachdem ich anfangs herumprobiert habe, schwöre ich inzwischen auf Madeira.
Sprüh nicht zuviel auf, eher einnebeln.

Madeira Sprühzeitkleber für Crazy Wool

Madeira Sprühzeitkleber für Crazy Wool

Schritt 9.

Nun nimmst Du Wollfäden, denke vorher gut nach, was für Wolle Du nehmen willst und lege sie zurecht.
Ganz nach Deinem Geschmack verteilst Du die Wollfäden nun auf dem Vlies mit dem Sprühzeitkleber.
Achte darauf, dass Du so wenig Enden wie möglich hast, ich lasse die Enden immer 8 – 10 cm überhängen, zum vernähen. Und achte darauf, dass die Enden immer an unterschiedlichen Stellen sind.

Wollfäden auf dem Vlies verteilen

Wollfäden auf dem Vlies verteilen

Schritt 10.

Wenn die Wolle fertig ausgelegt ist, wird das Ganze wieder mit Sprühzeitkleber eingenebelt.
Wie Du siehst, wird es etwas sehr luftiges, Du kannst das aber ganz nach Deinem Geschmack machen, wenn Du viel Wollfäden auslegen willst, musst Du auch zwischendurch immer mal mit dem Kleber einnebeln.

Wolle fertig ausgelegt

Wolle fertig ausgelegt

Schritt 11.

Nun wird das Vlies mit den Gittern oben aufgelegt, so, dass das Gittermuster oben ist. Achte darauf, es korrekt aufeinander zu legen. Gut ist es, die Ecken mit Wäscheklammern zu fixieren.

Das Vlies mit dem Gitter exakt auflegen

Das Vlies mit dem Gitter exakt auflegen

Schritt 12.

Stecke nun das Ganze mit Stecknadeln auf einander fest, sehr eng aneinander alle Ränder, in der Mitte versetzt, eben so, dass die Wolle kaum verrutschen kann.
Wichtig, stecke alle Nadeln in eine Richtung! Das geht beim vernähen mit der Nähmaschine viel besser.

Beide Vliese mit Stecknadeln feststecken

Beide Vliese mit Stecknadeln feststecken


Mittelteil aus der Nähe

Mittelteil aus der Nähe

Schritt 13.

Nun werden mit der Nähmaschine erst die Ränder genäht, und dann das Gitter.
Achte darauf, dass die losen Enden nicht in der Nähmaschine landen und auch nicht mit festgenäht werden.
Wichtig ist, ich schneide nach jeder Linie den Faden großzügig ab, also am Anfang und am Ende je ca. 10 cm übriglassen, einmal kann man dann noch das ganz vorsichtig mit beiden Händen glattziehen, was zusammenkruschelt, beim nähen. Außerdem bin ich Perfektionistin und vernähe am Ende jeden Faden einzeln mit der Hand, weil es nichts Schlimmeres gibt, als wenn sich etwas beim Tragen auflöst.
Alle Ränder werden zweimal vernäht.

Der Vlies wird vernäht

Das Vlies wird vernäht

Schritt 14.

Nun sind alle Nähte genäht, wir Du siehst, gibt es unendlich viele Enden, ich vernähe sie so, dass ich sie an der äußersten Naht festnähe und dabei überstehende unordentlich aussehende Wollfäden gleich mit heranziehe um sie zu befestigen und in Form zu bringen.
Also, erst einmal nur die Nähmaschinenfäden vernähen, die anderen kommen später.
Wobei ich Dir auch ehrlich sage, es gibt Viele, die behaupten, dass es nicht nötig ist, die Fäden mit der Hand zu vernähen, hmmm. Ich hätte sorge, mir fällt das Ganze auseinander.

Fäden per Hand vernähen

Fäden per Hand vernähen





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