Etwas über mich


Ich bin eine reife, unkonventionelle Geschäftsfrau, mit eigener Firma, die viele Facetten hat.

Meine Firmendinge kann ich gut auf Xing leben, auch wenn es dazu hier auch eine Rubrik gibt, dann besitze ich noch einen Audio-Blog, aber nirgends habe ich die Möglichkeit einfach zu jedem Thema zu schreiben, was mir in den Sinn kommt.

Dafür habe ich nun diesen Blog angelegt.


Meine ICQ-Nummer:
436 511 09

Darf es ein bißchen mehr sein? Oder weniger?

Wenn ich mir neue Projekte überlege oder geschäftlich telefoniere, dann puzzle ich oft dabei, meist 1000 Teile-Puzzle, für mich ist das eine Form der Entspannung.

Letztens habe ich ein sehr schönes Clementoni-Puzzle gelegt.

Dabei fiel mir eine Art Beipackzettel in die Hände, auf dem ich etwas Abstruses fand.

Was glaubt Ihr, wieviel Teile hat ein 1000-Teile-Puzzle?

1000?

Oder handelt es sich um einen statistischen Schätzwert?

Lach… nein, 999… steht auf dem Beipackzettel.

Aber im Ernst, auf dem Zettel steht:

Aus technischen Gründen können sich leichte Abweichungen von den auf der Packung angegebenen Puzzleteilen ergeben.

Im Einzelnen bedeutet es:

750 Teile sind real = 748 Teile (-2 Teile)
1.000 Teile sind real = 999 Teile (-1 Teil)
1.000 Teile (Panorama) sind real = 990 Teile (Panorama) (-10 Teile)
1.500 Teile sind real = 1.488 Teile (-12 Teile)
2.000 Teile sind real = 1.998 Teile (-2 Teile)
3.000 Teile sind real = 3.008 Teile (+8 Teile)
4.000 Teile sind real = 3.996 Teile (-4 Teile)
6.000 Teile sind real = 5.952 Teile (-48 Teile)
13.300 Teile sind real = 13.224 Teile (+24 Teile)

Merkwürdig, oder?

Vor Allem, weil der Verbraucher es erst feststellt, nachdem er das Produkt gekauft hat, und wenn ich sehe, dass bei dem angeblichen 6.000-Teile-Puzzle 48 Teile fehlen, finde ich, das sollte der Käufer doch vorher erfahren?

Und auch zu sagen, bei einem anderen Format sind ja dafür mehr Teile drin, reicht nicht, mancher Käufer macht vielleicht nur 6.000-er, dem fehlen dann jedesmal Teile, dafür dass statistisch auf das ganze Sortiment gesehen, zumindest etwas ausgeglichen wird, dadurch, dass bei manchen Formaten auch mehr Teile drin sind.

Es liegt daran, dass es mathematisch nicht immer aufgehen würde, da ja in jeder Reihe die gleiche Anzahl Puzzleteile ist, aber wie wäre es, dann lieber eine Reihe wegzulassen, als bis zu 48 Teile wegzulassen?

Und der Verbraucher würde es ja nicht merken, weil das Puzzle ja trotzdem ganz zu legen ist. Aber macht es das besser?

Aus der Geschäftswelt bin ich an sich gewohnt, dass man klare und stimmende Angaben machen muss, jeder Geschäftsmann würde Abmahnungen fürchten, würde er etwas Vergleichbares machen, aber Puzzle sind halt unschuldig.

Wenn bei uns jemand 100 Korsetts bestellt und wir würden 99 liefern (würden wir nie tun), wäre das Geschrei groß. Selbst bei 200 bestellten Korsetts und einer Lieferung von 199 (auch das würden wir nie tun), wäre es nichts, was man durchgehen lassen würde.

Dabei ist es statistisch gesehen sogar viel weniger, fast die Hälfte von 48 Teilen, die bei 6.000 Teilen fehlen.





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